Qualität Definition
Qualität ist definiert als der „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“ (Quelle: DIN 9000:2005-11). Das bedeutet: Es gibt bestimmte Anforderungen an ein Produkt (oder eine Dienstleistung) auf der einen Seite – und es gibt das reale (bzw. realisierte) Pendant auf der anderen Seite, das bestimmte Merkmale zu eigen hat. Mit einer Qualitätsbewertung beschreibt man nun, in welchem Grad Gefordertes und Realisiertes übereinstimmen.
Anders als im öffentlichen und alltäglichen Gebrauch, ist im Qualitätsmanagement der Begriff “Qualität” völlig wertfrei. Erst durch eine wertende Zuordnung – wie das Voranstellen von Adjektiven (“schlecht”, “mittelmäßig”, “gut" etc.) – sagt der Begriff “Qualität” etwas über die Güte eines Produktes oder einer Dienstleistung aus.
Außerdem kann Qualitäten genau genommen zunächst immer nur hinsichtlich eines ganz spezifischen Merkmals bewertet werden. Einzelforderungen stehen also Einzelergebnissen gegenüber. Wird jedem Einzelergebnis jedoch ein quantitativer Wert zugeordnet, können diese zusammengefasst werden. Dann lässt sich nicht mehr nur ein Merkmal hinsichtlich seiner Qualität bewerten, sondern eine ganze Einheit (bzw. ein Satz) an Merkmalen. Auf diese Weise wird ein Produkt oder eine Dienstleistung in seiner Gesamtqualität bewertbar.
Anders als im öffentlichen und alltäglichen Gebrauch, ist im Qualitätsmanagement der Begriff “Qualität” völlig wertfrei. Erst durch eine wertende Zuordnung – wie das Voranstellen von Adjektiven (“schlecht”, “mittelmäßig”, “gut" etc.) – sagt der Begriff “Qualität” etwas über die Güte eines Produktes oder einer Dienstleistung aus.
Außerdem kann Qualitäten genau genommen zunächst immer nur hinsichtlich eines ganz spezifischen Merkmals bewertet werden. Einzelforderungen stehen also Einzelergebnissen gegenüber. Wird jedem Einzelergebnis jedoch ein quantitativer Wert zugeordnet, können diese zusammengefasst werden. Dann lässt sich nicht mehr nur ein Merkmal hinsichtlich seiner Qualität bewerten, sondern eine ganze Einheit (bzw. ein Satz) an Merkmalen. Auf diese Weise wird ein Produkt oder eine Dienstleistung in seiner Gesamtqualität bewertbar.
Qualitätsmanagement Definition
Qualitätsmanagement (abgekürzt “QM”) ist die systematische Planung und Steuerung von Prozessen bezüglich Qualität. QM umfasst daher alle Tätigkeiten und Maßnahmen, die dem Ziel dienen, die geforderte Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu sichern.
Die Kundenorientierung steht dabei stets im Mittelpunkt allen Handelns. Das bedeutet: Alle Leistungen werden so ausgerichtet, dass sie den Anforderungen der Kunden entsprechen.
Weil Arbeit und Prozesse die Grundlage eines jeden Unternehmens sind und dem fertigen Produkt vorgeschaltet, verlangt QM in der Umsetzung zwangsläufig eine Verbesserung der Arbeits- und Prozessqualität. Das bedeutet, dass für alle qualitätsbezogenen Tätigkeiten Abläufe und Zuständigkeiten systematisch festgelegt werden müssen. Das umfasst alle Geschäftsprozesse, den gesamten Produktlebenszyklus – bis hin zum fertigen Produkt – sowie alle am Produkt (oder an der Dienstleistung) beteiligten Mitarbeiter.
Dies geschieht im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) durch die initiale Festlegung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele und die daran ausgerichtete:
Die Kundenorientierung steht dabei stets im Mittelpunkt allen Handelns. Das bedeutet: Alle Leistungen werden so ausgerichtet, dass sie den Anforderungen der Kunden entsprechen.
Weil Arbeit und Prozesse die Grundlage eines jeden Unternehmens sind und dem fertigen Produkt vorgeschaltet, verlangt QM in der Umsetzung zwangsläufig eine Verbesserung der Arbeits- und Prozessqualität. Das bedeutet, dass für alle qualitätsbezogenen Tätigkeiten Abläufe und Zuständigkeiten systematisch festgelegt werden müssen. Das umfasst alle Geschäftsprozesse, den gesamten Produktlebenszyklus – bis hin zum fertigen Produkt – sowie alle am Produkt (oder an der Dienstleistung) beteiligten Mitarbeiter.
Dies geschieht im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) durch die initiale Festlegung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele und die daran ausgerichtete:
- Qualitätsplanung
- Qualitätslenkung
- Qualitätssicherung
- Qualitätsverbesserung
Die 7 QM Werkzeuge
Ziele & Aufgaben des QMS
Der komplexe Prozess des Qualitätsmanagements hat letztendlich das Ziel, den Unternehmenserfolg zu stärken. Indem konkrete markt- und unternehmensgerichtete Ziele als Aufgaben angegangen und umgesetzt werden, kann das Unternehmen langfristig seinen Erfolg steigern. Solche Aufgaben im Qualitätsmanagement können sein:
Ein gutes Qualitätsmanagementsystem nimmt sich all diese Ziele zur Aufgabe und betrachtet sie nicht getrennt voneinander.
- Kundenzufriedenheit erhöhen
- Kundenbindung stärken
- Unternehmensimage verbessern und stärken
- Mitarbeiterzufriedenheit stärken
- Arbeitsbedingungen verbessern
- Produktivität steigern
- Interne Kommunikation verbessern
- Externe Kommunikation verbessern
- Produkteigenschaften verbessernden
- Umsatz und Gewinn steigern
Ein gutes Qualitätsmanagementsystem nimmt sich all diese Ziele zur Aufgabe und betrachtet sie nicht getrennt voneinander.
Rollen des Qualitätsmanagements
Vorderste Aufgabe der QM-Abteilung ist es, ein QMS zu gestalten. Alle weiteren Aufgaben hängen von der ihr zugedachten Rolle im Unternehmen ab. Zwei Gestaltungsarten lassen sich hier grob unterscheiden:
Qualität von Produkten und Dienstleistungen
Prozessmanagement
Rollen des Qualitätsmanagements
Erklärung der ISO 9001
Nutzen der ISO 9001
Grundsätze des QM nach ISO 9001
In der ISO 9001 werden sieben Grundsätze des Qualitätsmanagements formuliert. Durch sie erschließt sich der generelle Charakter von QM-Anforderungen.
1. Kundenorientierung und nachhaltiger Erfolg
Beim Qualitätsmanagement steht der Kunde mit seinen Anforderungen an ein Produkt oder eine Dienstleistung im Mittelpunkt. Die Arbeit eines Qualitätsmanagers ist also stets kundenorientiert. Sein Ziel ist es, die Kundenerwartungen und -forderungen zu erfüllen und im besten Fall sogar zu übertreffen. Dazu gehört es auch, die Erwartungen und Forderungen bereits im Vorfeld auszumachen. Indem Erwartetes mindestens erfüllt wird, wird ein Mehrwert generiert und nachhaltig der Unternehmenserfolg gefördert.
2. Führung und Leadership
Für ein erfolgreiches Qualitätsmanagement ist es essenziell, dass die Mitarbeiter aller Ebenen die Qualitätsphilosophie des Unternehmens mittragen. Die Aufgabe von Führungskräften, Teamleitern, Vorarbeitern etc. ist es daher, die Mitarbeiter entsprechend der Ziele zu führen und die Umsetzung zu überwachen. Indem Führungskräfte als Vorbilder agieren, steigt die Akzeptanz auch unter den Mitarbeitern.
3. Engagement von Personen
Um gute Qualität zu erreichen, braucht es engagierte und kompetente Mitarbeiter auf allen Ebenen. Das bedeutet, dass die Belegschaft ins Qualitätsmanagement einbezogen werden müssen. Ihre Meinung muss gefragt und gehört werden. Schließlich sind sie es, die um die Gegebenheiten und Probleme ihrer Arbeitsprozesse am besten wissen.
Hier hängen gute Führung und Engagement der Mitarbeiter eng zusammen. Durch Anerkennung von Leistung und Motivation der Belegschaft wird nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit positiv beeinflusst, sondern auch deren Eigeninitiative und Commitment.
Hier hängen gute Führung und Engagement der Mitarbeiter eng zusammen. Durch Anerkennung von Leistung und Motivation der Belegschaft wird nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit positiv beeinflusst, sondern auch deren Eigeninitiative und Commitment.
4. Prozessorientierter Ansatz
Prozesse und Abläufe sind die Grundlage jedes Unternehmens. Sie müssen laufend verbessert werden. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Schnittstellen von Prozessen gelegt werden, weil diese besonders fehleranfällig sind.
5. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Erfolgreiche Unternehmen legen einen Schwerpunkt auf die ständige Optimierung ihrer Produkte, Leistungen und Prozesse. Es ist daher nur zweckmäßig, dass die kontinuierliche Verbesserung (KVP-Prozess) eines der Kernziele im Qualitätsmanagement ist. In der Umsetzung braucht es hierzu ein systematisches Vorgehen, um Fehlerquellen ausfindig zu machen und Gewohntes zu hinterfragen. Hier ist nicht nur die Meinung der Führungskräfte gefragt, sondern vor allem auch die Wahrnehmung der Mitarbeiter und das Feedback der Kunden.
6. Faktengestützte Entscheidungsfindung
Für jedes Unternehmen ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sollten Entscheidungen immer auf Zahlen, Daten und Fakten beruhen. Dadurch werden Risiken reduziert und Chancen besser genutzt. Natürlich darf auch Erfahrung und Intuition einfließen – trotzdem sollte Subjektives immer durch handfeste Informationen unterstützt werden.
7. Beziehungsmanagement
Nicht nur die Kundenanforderungen, sondern auch die Erfordernisse und Erwartungen der anderen Stakeholder sollten im QM zum gegenseitigen Nutzen berücksichtigt werden. Dazu gehören Lieferanten ebenso wie andere relevante interessierte Parteien. Kurz gesagt: alle, die Einfluss auf die eigene Wertschöpfung haben. Durch aktives Beziehungsmanagement mit den Stakeholdern lassen sich langfristige, vertrauensbasierte Beziehungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens aufbauen. Das Resultat sind gegenseitige Wertschätzung und nachhaltiger Erfolg.
Unser Dozent
Daniel Graf
Dipl.-Betriebswirt (BA), ISO-Experte, Geschäftsführer der GRADAN GmbH und Dozent für die Ausbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten
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