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Die 4 Phasen des PDCA-Zyklus
Der PDCA Zyklus beschreibt die 4 Phasen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ein KVP-Prozess ist die Grundlage aller Qualitätsmanagement-Systeme. Er kann auf alle Prozess und auf das Qualitätsmanagementsystem als Ganzes angewendet werden.
Anwendung des PDCA-Zyklus
Setzt man diesen Ansatz sowohl in der Organisation an sich, als auch im Handeln eines jeden einzelnen Individuums um, so erreicht man die höchste Form von Qualitätsmanagement. Die Praxis zeigt deutlich, dass viele Unternehmen im „do“ (Durchführen) sehr stark sind. Das „plan“ (Planen) gestaltet sich bereits bei vielen als Herausforderung, da die planerischen Schritte häufig nicht genug Ressourcen zugewiesen bekommen (Materialplanung, Personalplanung, strategische Planungen usw.). Das „check“ (Prüfen) wird zwar an vielen Stellen durchgeführt, hat als Ergebnis allerdings meist nur eine große Menge auswertbarer Daten, die nur in einem geringen Maß tatsächlich benötigt und ausgewertet werden.
PDCA-Zyklus - Beispiel Prozessorientierter Ansatz
Beständige und vorhersehbare Ergebnisse werden wirksamer und effizienter erzielt, wenn Tätigkeiten als zusammenhängende Prozesse, die als kohärentes System funktionieren, verstanden, geführt und gesteuert werden. Das QMS besteht aus zusammenhängenden Prozessen. Das Verständnis, wie Ergebnisse durch dieses System erzielt werden, ermöglicht einer Organisation, das System und seine Leistung zu optimieren. Vorteile im Verständnis um den prozessorientierten Ansatz liegen u.a. in folgenden Punkten:

Mögliche Maßnahmen die im Unternehmen durchgeführt werden können, um in sich positiv in diese Richtung zu entwickeln sind:
- Festlegen von Zielen des Systems und notwendigen Prozessen, um diese zu erreichen
- Ausstattung mit Befugnis, Verantwortung und Rechenschaftspflicht für das Führen und Steuern von Prozessen
- Verstehen der Fähigkeiten der Organisation und die Bestimmung von Einschränkungen in Bezug auf die Ressourcen noch vor Beginn der betreffenden Maßnahme
- Bestimmen der wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Prozessen und die Analyse der Auswirkung von Änderungen einzelner Prozesse auf das System als Ganzes
- Führen und Steuern von Prozessen und ihren wechselseitigen Beziehungen als System, um die Qualitätsziele der Organisation wirksam und effizient zu erreichen
- Sicherstellen, dass die notwendigen Informationen verfügbar sind, um die Prozesse zu betreiben und zu verbessern sowie die Leistung des Gesamtsystems zu überwachen, zu analysieren und zu bewerten
- Führen und Steuern von Risiken, die Ergebnisse von Prozessen und Gesamtergebnisse des QMS beeinflussen können.
Auf alle Prozesse und auf das Qualitätsmanagementsystem als Ganzes kann der Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln -Zyklus angewendet werden. Die Abbildung veranschaulicht, wie die Abschnitte 4 bis 10 in den PDCA-Zyklus eingebunden werden können.
Quelle: DIN EN ISO 9001:2015-11, Seite 14f
Unser Dozent
Daniel Graf
Dipl.-Betriebswirt (BA), ISO-Experte, Geschäftsführer der GRADAN GmbH und Dozent für die Ausbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten
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